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| 24.08.2009, 15:06 Uhr |
| Ralf E Wunderlich: Lichtgestalten |

Es könnte den frustrierten Sammler die Verzweiflung Sophokles`scher Provenienz übermannen: diese hier abgebildete, überirdisch schöne "Arbogast" (rew No. 60) von Bildhauer, Maler und Pfeifenmacher Ralf E. Wunderlich ging ausgerechnet an den genialen Formenwüterich Roger Wallenstein. 
Was Wallenstein, dieser in der Mißhandlung edelster Bruyeres meisterlich Geübte allerdings mit der filigranen Schönheit macht, bleibt mir unergründlich. Wollte er sie aus schnödem Konkurrenzgebaren nur vom Markt nehmen ? Den wenigen Kritikern seiner Objekte ein Schnippchen schlagen ? Hat er sie wirklich - wie Erschaffer Wunderlich behauptet - als Morgengabe erhalten ?
Fragen über Fragen. Vielleicht kann Autor und Forummitglied "highlander" Bernd Möller (Der Mythos Arthur Conan Doyle) der Sache auf den Grund gehen.
Tatsache bleibt: alle letzten Wunderlich-Neuschöpfungen waren in Rekordzeit in die Hände von Liebhabern seiner Objekte übergegangen. Verständlich, wenn man sie sich auf seiner ansprechenden Seite anschaut. Da kommt Wehmut auf und endet in der Hoffnung, das rew, wie er von seinen Adepten genannt wird, möglichst bald neue Lichtgestalteten schafft.
Ein wenig erinnert mich das an den leider derzeit inaktiven Bernd Sticklun, die Jagd auf seine Pfeifen hatte zum Schluß schon fast etwas rasend groteskes, so schnell waren sie "weggekauft".
Wer rew nicht jetzt auf seine Beobachtungsliste nimmt, dem ist nicht zu helfen. Oder er sollte zur Wallenstein-Seite wechseln. 
Ralf E. Wunderlich

Roger Wallenstein
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