08.05.2016, 22:14 Uhr
Francis Cabrel | Samedie soir sur la terre


Ich mag französische Chansons, immer schon. Und regelmäßig verfalle ich in eine französische Phase. War ich mal wieder in der Bretagne oder im Süden, dann läuft französisches Liedgut rund um die Uhr. Einige, die immer herhalten müssen, sind Yves Montand, Henri Salvador, Veronique Sanson, manchmal Johnny Hallyday oder Louis Chedid. Stets aber höre ich Francis Cabrel. Auch außerhalb meiner französischen Phase. Seit seinem ersten Album aus dem Jahre 1977 habe ich mir keine seiner Veröffentlichungen entgehen lassen. Natürlich gibt es darunter Favoriten, genauer genommen deren drei. Eine davon habe ich als CD des Monats Mai ausgewählt.

Francis Cabrel stammt aus dem Süden. Und so klingen auch seine Lieder, immer riecht man Thymian, Rosmarin und durchstreift die Lavendelfelder des Var. Er pflegt enge Beziehungen zu Künstlern des nahegelegenen Spaniens. Und als Besonderheit spielt er ein ausgesuchtes "Vintage" Gitarren - Equipment, manchmal leicht rockig, aber immer als traditioneller Chansonier.

"Samedi soir sur la terre", 1994 erschienen und immerhin fast 4 millionenfach verkauft, wartet mit sehr kritischen Texten auf. Das wohl schönste Stück daraus, La Corrida, behandelt die Unsinnigkeit und Grausamkeit des spanischen Stierkampfes. Zur Überraschung endet das Stück mit der so typischen Stimme und der bekannten Phrasierung des ehemaligen Gipsy Kings Vorsängers Nicolas Reyes. Die sind im übrigen keine Spanier, sondern ebenfalls Franzosen.




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Bodo Falkenried




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