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| 18.08.2010, 13:10 Uhr |
| Oktoberfest - blutiger Krimi passend zur 5. Jahreszeit |

Da schreien sie mit einer Stimme auf, die ewigen Geschäftemacher des Oktoberfestes, denen doch nur am Umsatz und nicht an der Freude des Gastes und Besuchers gelegen ist. Waidwund getroffen von schändlicher Literatenhand. Allen vorweg Wirtesprecher Toni Roiderer, eine Kassandra besonderer Prägung. Diese Plärrer und Kläffer werden dem richtig blutigen Krimi eine ganz besondere Beachtung verschaffen - Leute, lest`s! Es lohnt mehr als jeder Wiesnbesuch nach 16:00 h.
An deutschen Hochschulen lassen sich aus den unterschiedlichsten Gründen Mordphantasien entwickeln, so daß sich ein Dozent der Soziologie durchaus zum Autor eines harten Thrillers wandeln kann. So geschehen mit dem Wahlmünchner Christoph Scholder, der mit seinem 600-Seiten Roman "Oktoberfest" eine blutige und erfreulich knallharte Spur durch das bereits allmählich in den Wahn der 200 Jahre Jubiläums-Wiesn fallende München gelegt hat.
Die Story gibt sich nicht mit Kleinrechnerei ab: 70.000 Geiseln in 14 Großzelten, tausende Tote.....
.... aber hören Sie selbst ......
Oktoberfest, Christoph Scholder
• Gebundene Ausgabe: 603 Seiten
• Verlag: Droemer/Knaur (16. August 2010)
• ISBN-10: 3426198886
• ISBN-13: 978-3426198889
19,95 €
Hamish Fontleroy, August 2010
Dieser Roman hat nichts mit dem gleichnamigen „Oktoberfest“-Krimi von Sobo Swobodnik aus dem Jahre 2007 gemein, den ich hier schon einmal behandelt habe. |
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